Fakten zum demographischen Wandel

Demographischer Wandel ist ein Stichwort, das seit einigen Jahren die Debatte über die künftige Entwicklung der Lebens und Arbeitsbedingungen in Deutschland und anderen Industrienationen bestimmt: Sinkende Geburtenraten und eine kontinuierliche Steigerung der Lebensdauer werden mittel- bis langfristig zu einer erheblichen Veränderung der Altersstrukturen führen. Die Alterspyramide mit vielen jungen und wenigen alten Menschen verschiebt sich langsam und entwickelt sich bis voraussichtlich 2050 zur Form eines Pilzes. Dabei werden die geburtenstarken Jahrgänge aus der Mitte der 50er bis zum

Ende der 60er, die sog. Babyboomer, den Hut des Pilzes bilden. Diese Menschen stehen heute mitten im Erwerbsleben und werden in etwa 10 - 25 Jahren das Rentenalter erreichen. Dahingegen bleibt der Stil des Pilzes schlank: Seit dem „Pillenknick“ nimmt die Zahl der Geburten ab, wobei sich diese Tendenz stetig fortsetzt. Prognosen gehen deshalb von einem langfristigen Rückgang der Bevölkerung aus, der mit einer Abnahme der Zahl von jungen Erwerbsfähigen und einem zeitweilig hohen Anteil älterer Arbeitnehmer in den Belegschaften einhergeht.

Was bedeutet diese Entwicklung für die Unternehmen?

Haben sie erfolgreiche Beispiele aus ihrem Unternehmen, wie Sie Kompetenzen älterer Arbeitnehmer nutzen und entwickeln?

Veränderte Leistungsfähigkeit für die Tätigkeit nutzbar machen

Die Fähigkeiten eines Menschen ändern sich im Laufe seines Lebens. Gerontologische Forschungsergebnisse zeigen, dass eine generelle Abnahme der Leistungskraft, der körperlichen wie auch der geistigen Fähigkeiten nicht stattfindet (Lehr 2002). Vielmehr erhöhen sich mit zunehmendem Alter bestimmte Fähigkeiten, während andere einem natürlichen Altersabbau unterliegen. Hierbei gibt es große individuelle Unterschiede.

Was tun sie, um die veränderte Leistungsfähigkeit
ihrer Mitarbeiter für die Tätigkeit nutzbar zu machen?

Interessanter Download zum Thema:
Mehr Chancen für Ältere am Arbeitsmarkt! DIHK (ca. 0,2 MB)